Familiengruppe der DAV Sektion Otterfing


Wer gerne in die Berge geht und Interesse daran hat, gemeinsam mit anderen Familien einmal im Monat unterwegs zu sein, kann sich gerne bei uns melden.

Die geplanten Aktivitäten für 2017 findet ihr hier. PDF-Symbol


Familiengruppe "Steinadler" (Jahrgänge 2008-2011)

Christian Heidinger: Tel. 0175 2943538, E-Mail: christian.heidinger@gmail.com
Wolfgang Fuchs: Tel. 0179/5346301, E-Mail: wolfgang.fuchs@o2online.de


Wenn Ihr Interesse am Aufbau einer eigenen Familiengruppe habt, so meldet euch direkt beim 1.Vorstand, Robert Blümke.

Die Steinadler
Unsere Familiengruppe – seit April 2016 die „Steinadler“ genannt – hat auch im vergangenen Jahr viele schöne Touren gemacht. Wenn wir „wenig“ Teilnehmer sind gehen wir zu zwanzigst und wenn viele bzw. alle Zeit und Platz haben, können wir schon mal an die 30 Personen werden. So geschehen im November 2015 bei unserem Ausflug an die Isar mit anschließendem Grillen und Mosaik basteln im Haus Haunleiten. Der erste Schnee hat uns überrascht und wir haben uns alle auf das warme Bauernhaus in der Nähe von Bad Tölz gefreut.
Das nächste Highlight war unser Nikolauswochenende auf der Pürschling-Selbstversorgerhütte. Diesmal ohne „echten“ Nikolaus (wir konnten keinen den Kindern Unbekannten finden, der sich den weiten Weg in der Dämmerung zur Hütte aufmacht um dann wieder zu verschwinden). Dafür haben wir den Nikolaussack selbstständig nach oben getragen und haben es uns auch nicht nehmen lassen, bevor es die Süssigkeiten gegeben hat, den Kindern einen Brief vom Nikolaus vorzulesen, in dem er diverse Rügen und Verbesserungsvorschläge angebracht hat.
Über Fasching waren die Steinadler auf der Oberlandhütte in Aschau zum Skifahren. Hier ist tatsächlich ein jeder auf seine Kosten gekommen (auch im wahrsten Sinne des Wortes). Die Kleinen konnten Ihre Skikünste an dem kostenlosen Schlepplift in Aschau vertiefen wobei die Großen schon das große Skigebiet gerockt haben. Wer wollte konnte sich oder seinen Kindern sogar noch einen Skilehrer gönnen. Die unausgelasteten Eltern durften Abends vor dem Abendessen auf der Loipe vor dem Haus noch Ihre Runden ziehen.
Ein Wochenende im Juni verbrachten wir im SV-Haus „Selber Haus“ im Pitztal, wo einige von uns ihre ersten Klettererfahrungen am Fels machen durften. Ein schönes, gut zugängliches und mit leichten Routen ausgestattetes Klettergebiet am Eingang des Ötztals war ideal für uns und die Kinder konnten gar nicht genug bekommen.
Eine schöne Zeit hatten wir auch in Morschreuth in der Fränkischen Schweiz. Voll ausgestattet mit Zelt, Kocher, Kletterausrüstung, diversen Spielutensilien, mordsviel Freude und einem Original-Franken haben wir uns bei leider nicht so gut vorhergesagtem Wetter Richtung Nürnberg gestaut. Das Wochenende haben wir am Freitag Abend im „Gasthof zur guten Einkehr“ mit einem guten Abendessen und dem ersten fränkischen Bier eingeläutet. Das gemeinsame Frühstück am Samstag an der großen Tafel aus vier verschiedenen Campingtischen mit regennassen Campingstühlen hat die Kinder fit für Entdeckungsreisen auf dem Campingplatzgelände gemacht. Als erstes wurde der Beachvolleyballplatz zu einem großen Sandkasten umfunktioniert. Nachdem wir Nicht-Sand-affinen-Eltern abgespült haben, haben wir uns mit Boulespielen die Zeit vertrieben und da das Wetter nicht zum Klettern eingeladen hat sind wir am Nachmittag die paar Kilometer nach Pottenstein gefahren um uns die Teufelshöhle anzusehen. Eine beeindruckende Tropfsteinhöhle mit einem 30000 Jahre alten Höhlenbärenskelett und noch viel älteren Tropfsteinen. Zum Klettern sind wir dann am Sonntag Vormittag gefahren. An einen Felsen, mitten im Wald, der für unsere Kinder kletterbare Schwierigkeitsgrade vorgewiesen hat. Das Wochenende beendet haben wir nach dem Klettern mit einem Mittagessen in der einzigen Dorfwirtschaft.
Am langen Wochenende im Oktober stand die Schlernbödelehütte in Südtirol (Schlern/ Seiser Alm) am Programm. Eine bewirtschaftete Hütte mit nur 20 Schlafplätzen, die wir mit unseren Steinadlern problemlos gefüllt haben. Nachdem wir also die einzigen Gäste waren und das Hüttenwirt-Paar auch extrem nett und tolerant war, konnten wir den Aufenthalt so richtig genießen. Allein das Gelände um die Hütte bot genügend Raum für die Abenteuer der Kinder. Während die Kinder mit einer Rallye beschäftigt waren, konnten die Eltern in Ruhe Cappuchino trinken oder packen. Beim Raufkraxeln einer weglosen Geröllrinne wurden wir alle zu Schatzsuchern und manch ein Kind hatte seinen Rucksack bis oben voll mit Bergkristallen.  Und auch wenn der lokale Klettergarten zu schwierig für uns war, haben wir mit den Kindern ein paar „Trockenübungen“ gemacht und ein paar Kletterknoten geübt. Immer wieder lassen wir auf unseren Touren nämlich Inhalte des „Alpin Kids“ Programms vom DAV einfließen. Nach einer Wanderung bei Nebel und Nieselregen wurden wir am letzten Tag mit strahlendem, aber kaltem Herbstwetter, weiß angezuckerten Gipfeln und einem traumhaftem Dolomiten Panorama belohnt. Was bei der Tour nochmals so richtig aufgefallen ist: dass auch unsere „Kleinen“ in dem Jahr schon um einiges größer geworden sind und mittlerweile richtig gut – oft auch vorn dran – mitwandern! Und es gibt eigentlich kaum Streit oder Grüppchenbildung. Egal ob groß oder klein – jeder trägt seinen Teil zum Gelingen der Gruppe bei!