Unsere Gamshütte


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Lage:

Die Gamshütte (Schutzhütte der Kategorie I) liegt im Hochgebirgs-Naturpark Zillertaler Alpen oberhalb von Finkenberg an den sonnigen Hängen des Gamsberges. Ihre Panoramalage macht sie zum beliebten Ausflugsziel für Bergsteiger und Bergwanderer. Von hier kann man seinen Blick ungehindert schweifen lassen: über den Floitengrund, zu vergletscherten Gipfeln, zu Ahornspitze, Rastkogel und Penken oder ins Tal nach Ginzling und Mayrhofen. Für den Berliner Höhenweg ist die Gamshütte der ideale Start- oder Endpunkt.

Daten:

Höhe: 1921m

Übernachtung: 38 Matratzenlager, kein Winterraum

Bewirtschaftung:  je nach Wetterlage von Mitte Juni bis Ende September;  Gepäcktransport möglich; Handyempfang

So schmecken die Berge!

Die Hüttenwirtsleute Rosmarie und Johann freuen sich darauf, die Gäste mit ihrer herzlichen Freundlichkeit zu verwöhnen. Serviert werden traditionelle Hausmannskost, hergestellt aus den Produkten der Region, und regionale Getränke, denn „So schmecken die Berge“ – getreu dem Motto dieser Kampagne der Alpenvereine.

Kontakte:

Hüttenwirtin Rosmarie Gruber-Huber,

E-Mail: info@gamshuette.at

Telefon: +43 6763 437741

Homepage: www.gamshuette.at

Hüttenwart: Andreas Sieber

Wegewart: Siegfried Thanei

Historie:

1928 wurde die Hütte von privater Hand erbaut. Im Jahre 1932 erwarb die damalige Sektion Kurmark des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins die Gamshütte. Da nach dem 2. Weltkrieg die Sektion nicht mehr existierte, übernahm 1949 die Sektion Berlin die Schutzhütte.

1993 wechselte die Hütte erneut den Besitzer und ging in das Eigentum der Sektion Otterfing über.

1997 wurde eine Photovoltaikanlage zum Erzeugen von Solarstrom und eine thermische Solaranlage zum Bereitstellen von Warmwasser errichtet. Aktuell wird eine biomechanische Abwasserreinigung projektiert.

 

Übernachtungsgebühren (Stand 2013):

AV- Mitglieder Nichtmitglieder
Matrazenlager € 10,00 € 20,00
Matratzenlager Jugend (7 - 18 Jahre) € 5,00 € 15,00
Matrazenlager Junior (19 - 25 Jahre) € 6,00 € 16,00
Notlager € 6,00 € 6,00

Stornoregelung der Gamshütte PDF-Symbol

Anreise

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Internationale Fernverbindungen bis Jenbach. Von dort mit der Zillertalbahn bis zum Bahnhof Mayrhofen (ca. 35 km). Ab hier mit den Linienbussen zu den Talorten Finkenberg oder Ginzling.

Mit dem Auto:

Auf der Inntalautobahn A12 von Innsbruck oder von Kufstein bis zur Ausfahrt Wiesing/Zillertal. Etwa 30 Kilometer auf der Zillertal Bundesstraße B169 bis Mayrhofen und weiter nach Finkenberg im Tuxer Tal. Parkmöglichkeiten bei der Finkenberger Almbahn, bei der Auffahrt zum Gasthof Brunnhaus und bei der Rosengartenbrücke an der Straße nach Lanersbach/Hintertux.

Alternativ: In Mayrhofen weiter nach Ginzling im Zemmgrund. Parkplätze kurz vor der Ortschaft beim Gasthof Gamsgrube.

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Aufstiege

Von Finkenberg: Leichte Wanderung auf dem Hermann-Hecht-Weg (Nr. 533). 1000 Hm; Gehzeit: 3 Std. Alternativ: Von der Rosengartenbrücke aus auf steilem Weg (Nr. 534) über die Grinbergalm. 950 Hm; Gehzeit: 2. Std.

Von Ginzling: Vom Gasthaus Gamsgrube (965 m) auf dem Georg-Herholz-Weg (Nr. 533a). 970 Hm; Gehzeit: 3 Std.

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Tourentipp

aus der "Naturpark Zeitung Zillertaler Alpen" exklusiv zum herunterladen PDF-Symbol
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Lohnende Ziele

    • Vordere Grinbergspitze (2765 m)

Gut markierter aussichtsreicher Steig, teils über Blockwerk. Am Grat leichte Kletterstellen (I). Aufstieg: ca. 2½ Std.

    • Mittlere Grinbergspitze (2867 m)

Vom Gipfel der Vorderen Grinbergspitze (siehe oben) leichte Kletterei (I-II, ca. 30 Min.) zum Gipfel. Aufstieg: ca. 3 Std.

    • Hintere Grinbergspitze (2884 m)

Vom Gipfel der Mittleren Grinbergspitze (siehe oben) Kletterei (III, ca. 30 Min.) zum Gipfel. Aufstieg: ca. 3. Std.

    • Übergang zur Elsalpe (1865 m)

Mittelschwere Wanderung über den Rudolf-Stöckl-Weg (Nr. 534). Gehzeit: ca. 2 Std.

    • Übergang zur Höllensteinhütte(1710 m)

Mittelschwere Wanderung über den Rudolf-Stöckl-Weg (Nr. 534). Gehzeit: ca. 4 Std.

    • Übergang zum Friesenberghaus (2498 m)

Hochalpine Bergwanderung über den Berliner Höhenweg (Nr. 536) zur Pitzenalm und weiter zum Friesenberghaus. Gehzeit: ca. 8 Std.

    • Ginzling (965 m)

Mittelschwere Bergwanderung über den Berliner Höhenweg (Nr. 536) zur Grauen Platte (2150 m) und Abstieg nach Ginzling. Gehzeit: ca. 4 Std.

Liebe Bergsteigerinnen und Bergsteiger,

an dieser Stelle steht üblicherweise der Hüttenbericht, in dem von der Arbeit an und um die Hütte, den Reparaturen an der Seilbahn und natürlich auch von dem Aufwand, die Wege gut in Schuss zu halten, berichtet wird.
Diesmal wollen wir Euch einfach sagen:
schaut es euch doch selbst mal an! Genießt den Aufstieg über den Hermann- Hecht-Weg von Finkenberg, geht mit offenen Augen durch das Naturwald-Reservat Ebenschlag, seht selbst die unzähligen Alpenrosen an der Bergflanke hinter der Hütte. Der Aufstieg von der Hütte zur Vorderen Grinbergspitze ist ein echtes Erlebnis, der Blockgrat ist fordernd aber für den trittsicheren Bergwanderer nicht überfordernd. Das Gipfelerlebnis wird Euch in seinen Bann ziehen, reicht doch der Blick über das Inntal und zu den Tuxer Bergen im Norden bis zu den Eisspitzen des Alpenhauptkamms im Süden.

Unsere Hüttenwirte freuen sich auf Euren Besuch und belohnen diesen mit schmackhaften Speisen. Egal ob Ihr den hütteneigenen Kaiserschmarrn oder das Schnitzel wählt – ein tolles Essen ist Euch gewiss. Sitzt in der Sonne auf der schönen Terrasse und tauscht Euch mit anderen Bergsteigern Eure Erlebnisse aus. Hier kann man den Tag ausklingen lassen, denn es gibt keinen besseren Platz einfach „Nichts“ zu machen. Die Hüttendusche ist in Ihrer Einfachheit kaum zu toppen, dafür ist der Panoramablick während des Duschens gar nicht zu übertreffen – dies muss man einfach erlebt haben!

Besucht die Hütte, Ihr werdet es genießen und belohnt dabei die ehrenamtlichen Helfer, die unzählige Arbeitsstunden in den Erhalt der Hütte und der Wege investiert haben. Und die Hüttenwirte wird’s freuen. Mehr „win-win-win“ geht gar nicht.