© Robert Blümke

Schönfeldspitze - Schönwetterfenster mit Duftnote

Am Sonntagmorgen starten wir um 6:30 Uhr in Otterfing und fahren zum Ausgangspunkt unserer 2-tägigen Tour oberhalb Maria Alm, dem Parkplatz Sandten. Hütte voll – Parkplatz voll, irgendwie quetschten wir uns dann doch gut rein.

Von hier aus ging es in gut 2 ½ Stunden auf gutem Steig (mit leichter Steinschlaggefahr) hoch zum neu renovierten Riemannhaus. Leider wurde die Toilettenanlage nicht mit betrachtet – aber dazu später. Schön gestaltete Gaststube, gemütliche Zimmerlager, ein sehr engagiertes junges Hüttenteam und ein unbeschreiblich leckerer Käse-Mohn-Kuchen. Löbchen.

Am frühen Nachmittag nutzen wir das immer besser werdende Wetter (Randnotiz: Samstag und Dienstag Regen) für den 1-stündigen Aufstieg zum Hüttengipfel, dem Breithorn (2.504m), bekannt als herrlicher Aussichtpunkt.

Nach einer ausgiebigen Gipfelschau ging es zurück zur Hütte mit der besagten Duftnote.  Wegen Wassermangel wurde der Sanitärbereich erst spätabends geöffnet, die Alternative waren 4 „übervolle“ geruchsintensive DIXI-Toiletten. Manch einer/eine hat sich eine alternative Stelle im Steinernen Meer gesucht. Da die DIXI-Klos wohl per Hubschrauber „entleert“ werden, steht die Sektion sicher vor einer ordentlichen Belastung.       

Am Montag ging es nach einem frühen Frühstück unter dem Sommerstein, ab hier war zur Vorsicht der Helm angesagt, hoch zur Wurmkopfscharte. Bis dahin ein anspruchsvoller T5-Wanderweg. Ab hier ging es über eine mit Eisenstiften und Drahtseil gesicherte T6-Stelle teils ausgesetzt hoch zum Gipfel. Nach gut 1 ½ Stunden sind wir auf der Schönfeldspitze (2.653m) - über das einmalige Gipfelkreuz muss man nicht mehr viel schreiben, die Rundumsicht legt da noch einen drauf.

Unser Rückweg endet mit einer schönen Überschreitung von Wurmkopf und Schönegg direkt am Riemannhaus. Noch schnell einen Käse-Mohn-Kuchen, damit die 1.000 Hm im Abstieg nicht gar so weh tun. Nur die Rückfahrt schmerzte dann etwas, Stau und Vollsperrung machten es uns wirklich nicht einfach.

Vielen Dank an Andrea, Anke, Kerstin, Marion, Moni, Sebastian, Martin und Manfred für die schöne gemeinsame Tour.

Robert